Die Zelttage sind vorbei

Bericht am 5. August mit Ausblick

Vorträge von Rolf Sons
Der Theologe Rolf Sons aus Flein war an vier Abenden in der letzten Woche zu Gast. Er sprach über die Themen: „Gott und Leid“, „Kommen alle Menschen in den Himmel?“, „Vergebung“ und „Was die Seele braucht“. Seine Vorträge waren aufschlussreich und regten zum Nachdenken an. Sons stand nach seinen Vorträgen auch als Gesprächspartner bereit, ebenso wie Leute aus der Kirchengemeinde und das DIPM-Zeltteam.
Der Button mit der Aufschrift „Ich habe Zeit“ zeigte, wer „offiziell“ für Gespräche zur Verfügung stand. Daneben gab es die Möglichkeit einfach so mit anderen Gästen zu reden.

Abend für Frauen
Am Mittwoch, 31. Juli, war das Zelt in Hellershof voller Frauen.
Pfarrerin Maike Sachs war als Referentin da. Viele kannten sie schon, sie war schon ein paar Mal in Hellershof. So wie das Zelt, war auch das Buffet gut gefüllt mit leckeren kleinen Köstlichkeiten. Die Häppchen hatte der Chor Auszeit mitgebracht. Dieser hat auch den Abend mit zahlreichen Liedern musikalisch umrahmt.
Maike Sachs sprach zum Thema „Was trägt, wenn nichts mehr hält?“ Sie ist Pfarrerin, war mit ihrer Familie einige Zeit in Südamerika und Albanien im Missionsdienst. Die Bibel ist ihr sehr wichtig, die uralten Texte sind für sie auch heute hochaktuell und sie entdeckt immer wieder Neues.
Geborgenheit sei sehr wichtig, sagt sie zum Thema des Abends. In Unsicherheit und Angst ist es schwer, sich geborgen zu fühlen. Wenn man von Liebe getragen und umgeben ist, kann die Angst einen nur schwer beherrschen. Nicht, dass man gar nichts mehr fürchtet oder alles im Griff hat, meint sie. Aber man ist in den bangen Gefühlen gehalten. Johannes schrieb im Neuen Testament: „Furcht ist nicht in der Liebe“. In der Beziehung mit Jesus kann man sich geborgen fühlen.
Nach dem Bericht gab es Lieder zum Mitsingen und Zuhören. Die Frauen nahmen das Angebot gerne wahr, noch zu bleiben, das Essen zu genießen und beieinander zu sein.

Gästeabend und Gottesdienst mit Martin Höfer
Am Samstag, 3. August, dem letzten Gästeabend, erzählte Martin Höfer aus seinem Leben und speziell von seiner Missionsarbeit – von 1996 bis 2010 – bei verschiedenen Volksgruppen der Indianer in Brasilien. Es herrscht dort viel Angst vor bösen Geistern. Die Gruppen sind teilweise verfeindet und bekriegen sich. Gerade dort war es ihm wichtig, den Menschen die befreiende Botschaft von Jesus zu bringen. Heute arbeitet Höfer bei der DIPM im Bereich Evangelisation in Deutschland und in der Öffentlichkeitsarbeit.
In seiner Predigt am Sonntag, ging es darum, dass Jesus das wertvolle Brot des Lebens ist. Wer einmal erlebt hat, dass er bei Jesus satt wird, lernt, anderen davon zu erzählen.

Rückblick und Ausblick
Musikalisch gab es auch in der letzten Woche viel Abwechslung. Musikteams haben sich extra für die Zelttage gebildet und viel Herz in die Vorbereitungen gelegt. An einem Abend war der Liederkranz Eintracht Hellershof mit seinen schönen kräftigen Männerstimmen da. Tommy & Band – Thomas Berroth (Gesang und Gitarre), Maren Hermann (Gesang) und Yannick Berroth (Klavier) – trugen Lieder zum Zuhören und Mitsingen vor. Der Gitarrenchor aus Kaisersbach hatte tolle Lieder dabei.

Das Kinderprogramm wurde so liebevoll und phantasiereich gestaltet, dass von Tag zu Tag mehr Kinder bei der Kinderbibelwoche dabei waren.
Das Anspielteam hat sich viel einfallen lassen. Sie waren mit Freude dabei und so gab es eine große Vielfalt zu sehen.

Keiner musste abends hungrig vom Zelt weg gehen.
Für die Bewirtung sorgte ein Super-Bistro-Team. Es gab Getränke, Crepes und Pommes und an fast allen Abenden „Sandländer Köstlichkeiten“. Gruppen, Kreise, Höfe, Ortschaften u. a. m. haben abwechselnd den großen Tisch „beladen“.

Die Mitarbeitenden aus dem Sandland haben – zusammen mit dem Zeltteam der DIPM – ihr Bestes gegeben. Die Tage im runden Zelt waren eine runde Sache, die zwar viel Arbeit aber noch viel mehr Freude machte. Dabei stand immer die gute Botschaft von Jesus und die Einladung zum Leben mit ihm im Mittelpunkt.

Nach den Zelttagen
In den Sommerferien ist in der Kirche in Hellershof jeden Sonntag Gottesdienst. Normalerweise um 10 Uhr, am 11. August ausnahmsweise um 11 Uhr. Wie es in den Gruppen und Kreisen weitergeht, erfahren Sie in den Kirchlichen Nachrichten in der Zeitung und den Mitteilungsblättern für Alfdorf, Gschwend und Kaisersbach oder auf der Internetseite: kirche.sandland.de

Neben den regelmäßigen Treffen sind geplant:
Emmaus-Kurs
„Glauben“ heißt, unterwegs sein – innerlich natürlich, aber auch miteinander, mit Gott und zu anderen hin. In Gemeinschaft Erfahrungen zu machen, sich auszutauschen, zu reden und zu hören, miteinander Freud und Leid zu teilen, das sind bis heute Kennzeichen lebendigen Christseins und christlicher Gemeinschaften.
Herzliche Einladung zu 6 Kursabenden mit dem Emmaus-Kurs, der auf dieser Grundlage entwickelt wurde. Termin und Ort: Jeweils Donnerstag, 20 Uhr im Gemeindehaus, am 12. und 19. September, sowie am 10., 17., 24. und 31. Oktober.

Überrascht von der Freude, Ein Kurs zu Glaubens- und Lebensfragen für Frauen
Ist es möglich beim Lesen der Bibel von Freude überrascht zu werden? Ja, und es lohnt sich, Geschichten über Jesus unter die Lupe zu nehmen. Mit Naturmaterialien nachgestellte Szenen wollen dabei helfen. Wer möchte nicht der Freude Tor und Tür öffnen? Wo die Freude wohnt und unseren Alltag bestimmt, wird unser Leben leichter. Möchten Sie biblische Geschichten neu entdecken und verstehen? Dann sind Sie hier genau richtig. Es wird kein biblisches Wissen vorausgesetzt. Jeweils Dienstag, 8., 15. und 29. Oktober und 5. November, 14–16 Uhr mit Kaffeepause.